Wie sieht die Zukunft der Automobilindustrie aus?

“Ausgebremst – Der Überlebenskampf der Autobauer” am 26. Februar bei arte!

Dieselbetrug, Verkehrsinfarkt, Umweltverschmutzung – noch nie standen die Zeichen eindeutiger auf Mobilitätswende als heute. Führende Ingenieure, Manager, Lobbyisten und Politiker kämpfen weltweit um die “pole position” in der Automobilbranche. Ist der klassische Verbrennungsmotor ein Auslaufmodell? Welche Zukunft haben Elektromotoren? Der Dokumentarfilm sucht nach Antworten.

Steht die größte Mobilitätsrevolution aller Zeiten bevor? Die Skandale der letzten Jahre haben die Autobauer in ihren Grundfesten erschüttert und die Zukunft einer der wichtigsten Industrien Europas aufs Spiel gesetzt: Es geht um Millionen von Arbeitsplätzen und die Wirtschaftskraft ganzer Staaten. Wie steht es um die Zukunft der gesamten Branche? Im Wettstreit um Technik und Marktanteile verschieben sich derzeit die Machtverhältnisse. Selten waren die traditionellen Hersteller so verwundbar wie jetzt. China investiert massiv in Elektromobilität, um seine Vorreiterrolle in der Automobilbranche noch weiter auszubauen. Ab 2019 muss bereits jedes zehnte Auto in China ein Elektro- oder Hybridmodell sein. Sonst drohen empfindliche Strafzahlungen. Auch in Frankreich, dem zweitwichtigsten Industriestandort Europas nach Deutschland, hat der Abgasbetrug tiefe Spuren hinterlassen. Paris etwa nimmt sich der Verkehrswende an, indem es ganze Straßenzüge für Autos sperrt und bis 2025 sämtliche Dieselfahrzeuge aus der Stadt verbannt. Nachdem Deutschlands bedeutendster Fahrzeughersteller Volkswagen den größten Betrugsskandal in der Geschichte der Automobilindustrie verursacht hat, investiert der Konzern mittlerweile Milliarden in Elektroautos und neue Mobilitätskonzepte – doch, erst nachdem er die E-Mobilität über Jahre verschlafen hat. Der Dokumentarfilm zeigt das zähe Ringen führender Ingenieure, Manager, Lobbyisten und Politiker um die zukünftige Weltmarktführerschaft und analysiert präzise Chancen und Risiken der neuen Mobilitätswende.