Start von ‚plan b‘ im ZDF mit ‚Kleine Miete – tolle Wohnung‘

Start einer neuen Dokumentationsreihe im ZDF, die aufklären und konstruktiv berichten will: „plan b“ zeigt mögliche Lösungen oder alternative Wege für gesellschaftliche Probleme auf. Los geht es am Samstag, 7. Oktober 2017, 17.35 Uhr, mit dem Thema „Kleine Miete – tolle Wohnung: Günstig wohnen in der City“.

Teure Mieten in der Innenstadt und viel zu knapper Wohnraum – das ist Alltag in Deutschland. Die Dokumentationsreihe „plan b“ zeigt, wie das Wohnen wieder erschwinglich wird: bezahlbare Wohnungen für alle, sogar nagelneue Apartments in beliebten Großstädten. Mieter schließen sich zusammen und kaufen selbst ihre Häuser, Kommunen bauen günstige Stelzenhäuser über ihre öffentlichen Parkplätze. Städte nutzen ihr Vorkaufsrecht, um Immobilienspekulanten auszubremsen. Und manchmal gibt es ganz neue Konzepte, wie in der Schweiz: In Zürich, einer der teuersten Städte Europas, entstand auf einem ehemaligen Industriegelände das „Hunziker Areal“, ein Viertel, das viel mehr ist als einfach nur Wohngebiet. Den Mietern stehen Gemeinschaftsräume zur Verfügung, eine Werkstatt und sogar eine Sauna. Die Wohnungen sind dafür etwas kleiner als üblich, die Häuser ein wenig höher gebaut. Dies alles sparte Kosten. 15 Euro kalt zahlen die Mieter pro Quadratmeter – für Schweizer Verhältnisse unglaublich.

Auch in München und Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg ist Filmautorin Renate Werner unterwegs, um Lösungsmodelle zu begutachten, die auch für Menschen mit mittlerem und niedrigem Einkommen ein Wohnen in Stadtnähe möglich machen.

Die neue Doku-Reihe „plan b“ ist samstags um 17.35 Uhr im ZDF zu sehen und bietet einen lösungsorientierten Journalismus. Dabei spielt bei „plan b“ auch die europäische Vergleichsebene eine große Rolle: Wie werden die Probleme in anderen europäischen Ländern gelöst – was lässt sich daraus lernen?