Die Geschichte von Pferd und Mensch – Equus

Synopsis

Die Dokumentation „Die Geschichte von Pferd und Mensch – Equus“ ist eine eindrucksvolle Reise in die Geschichte der Menschheit und in die Biologie des Pferdes. Wie und warum hat der Mensch das Pferd gezähmt und warum scheinen sie wie füreinander gemacht zu sein? Auf der Suche nach einer Antwort  reiste das deutsch-kanadische Filmteam zwei Jahre lang um die Welt: von den letzten heute lebenden Reiternomaden im Altai Gebirge zu sibirischen Cowboys am kältesten Ort der Welt, von Beduinen auf der arabischen Halbinsel zu den heutigen Blackfoot Indianern in Nordamerika. Entstanden sind eindrucksvolle Bilder der einzigartigen Beziehung zwischen Mensch und Pferd. Der Film zeigt wie Evolutionsbiologen das Fossil des Urpferdchens zum ersten Mal virtuell zu Leben erwecken und Archäologen die ersten Reiter entdeckten: ein heute verschwundenes Volk, das vor 6000 Jahren das Pferd als erstes domestizierte – aus einem ganz anderen Grund als wir heute annehmen würden. Genetiker zeigen wie eine zentralasiatische Reiterkultur vor knapp 5000 Jahren auf dem Rücken der Pferde nach Europa kam und vieles von dem nach Europa brachte, was wir heute als ureuropäisch betrachten würden, z.B. auch die helle Hautfarbe. Bei dieser Einwanderungswelle wurden 90% der damaligen europäischen Ur-Bevölkerung ersetzt – ohne Blutvergießen, aber dennoch auf eine unerwartete und dramatische Art und Weise. Die Zähmung des Pferdes hat Europa, Asian und die ganze Welt für immer verändert.

Fertigstellung

2018